
Hier gehts zum Bogenshop:
- englische Langbögen, europäische Langbögen, indianische (amerikanische) Bögen, Merowinger Bögen
Flachbögen nach original Vorbildern z.B Osage Bögen, Ahorn- Flachbögen
Recurve Bögen, Take Down Recurve Bögen, Jagdbögen
Mongolische Reiterbögen, Ungarische Reiterbögen, Europäische Reiterbögen
Herstellung individueller Bögen, auf Wunsch, angepasst an den jeweiligen Schützen.
Traditionelle Bogenköcher, Rückenköcher, Seitenköcher
Herstellung individueller Pfeilen nach Maß und Stärke
Pfeilbau - Zubehör, Messingspitzen, Schraubspitzen, Edelstahlspitzen, 3D - Spitzen, Bearpoint Paralellspitzen
Federn, vorgefertigte Federn, Schäfte aus Zedernholz, Fichte u.a.
3D Ziele, FITA Scheiben, Zielscheiben, Scheibenständer, Spezial-Scheibenständer.
Bogenbau-Zubehör: Staves aus Ahorn, Esche, Hickory, Osage
Orange, Eibe, Robinie
Armschützer aus Leder und Kunststoff, mit Klett oder Lederband,
Der Kurs findet in unserer Werkstatt, in einem kleinen Kreis von maximal 6 Personen statt.
Sie bekommen bei uns die Fertigkeit vermittelt aus einem geeigneten Stück Holz, sei es ein Stamm, eine Holzbohle, oder ein vorgefertigter Stave einen Bogen zu bauen.
Ihnen stehen alle nötigen Werkzeuge und reichlich Platz für den Bau eines Bogens zur Verfügung. Wer seine eigenen Werkzeuge oder Bogenrohlinge mitbringen möchte, dem ist dies selbstverständlich gestattet.
Durch einen kleinen Teilnehmerkreis kann jedem Teilnehmer durch unseren Bogenbauer die nötige Aufmerksamkeit zu teil werden. Die familiäre Atmosphäre und je nach Witterung einem Lagerfeuer am Samstagabend verspricht neben der schönen Arbeit des Bogenbaus auch reichlich Spaß.
Samstag:
Kurze Theorie über Beschaffung und Lagerung der Hölzer, Funktion und
Physik der verschiedenen Bogenarten und Tillerformen.
Aussuchen und Vorbereiten des Rohlings, Fertigung des Bogens bis zum Tillern.
Ende ca. 19 Uhr. Auf Wunsch Lagerfeuer oder Grillen
Sonntag:
Fertigstellung des Tillers bis zur Schussfähigkeit des Bogens, evtl. Finish,
Kurze Theorie über den Pfeilbau, Aussuchen des passenden Pfeilschaftes,
Herstellung eines Pfeils, Sehnenbau, kurze Einführung in das instinktive
Bogenschießen, Einschießen des Bogens. Ende ca. 18 Uhr.
Getränke, Mittagessen und ein kleiner Imbiss am Nachmittag sorgen für die nötige Energie.
Sollte Ihr Bogen aus verschiedenen Gründen nicht fertig werden oder Sie haben nur einen Tag Zeit- so können Sie Ihre Arbeit an einem der nächsten Kurstermine fortsetzen.
Der Kurs findet ab einem Teilnehmerkreis von 2 Personen statt.
Sondertermine, Einzelkurse und Tageskurse sind nach vorheriger Absprache möglich.
Der Preis des Kurses setzt sich wie folgt zusammen:
Wochenend- Grundkurs: - 135 EUR
Material: z.B. Hickory: - 35 EUR
Pfeilbau im Rahmen des Kurses: - 10 EUR
Sehnenbau im Rahmen des Kurses: - 10 EUR
4 Mahlzeiten und Getränke: - 10 EUR
Aufpreise:
- Osage Orange 115 EUR
- Robinie 60 EUR
- Ulme 60 EUR
Gruppenpreise:
ab 2 Pers. je 5 EUR ab 4 Pers. 10 EUR/ Pers. Rabatt
Bei Bedarf kann ein Teil des Kurses z.B. Pfeilbau, Sehnenbau Material oder Mahlzeiten abgewählt werden, so dass nur noch der Grundkurs abgerechnet wird.
Der Bau der folgenden Bogenarten ist im Kurs möglich:
Langbögen:
Germanischer Langbogen, Englischer Langbogen, Merowinger Langbogen
Flachbögen:
Pyramidenbogen, Holmegardbogen
Mögliches Material:
Hickory, Robinie, Ahorn, Ulme, Esche, Osage Orange
15 / 16 September, 20 / 21 Oktober, 10 / 11 November, 08 / 09 Dezember
nach vorheriger Vereinbarung sind auch Sondertermine möglich
Ort: 63654 Büdingen/ Eckartshausen Hirschgasse 27
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Offizieller Sponsor von der
Bogengilde Altenstadt
Partnershop:
Veranstaltungen für Gruppen, Feiern, Events, Mittelaltermärkte u.v.m.
Termine auf Anfrage
Termine für Instinktives Bogenschießen, auf Anfrage
Abgekürzt meist RH - Rechtshand oder LH - Linkshand
Die Bezeichnung "Rechtshand" bzw. "Linkshand" bezieht sich
auf die Hand, mit welcher die Sehne gehalten und ausgezogen wird.
Beispiel Rechtshänder:
Der Bogen wird mit der linken Hand gehalten, mit der rechten Hand wird die Sehne
ausgezogen.
Hintergrund:
Obwohl beim instinktiven Schießen beide Augen offen gelassen werden, ist
z.B. bei Rechtshändern meist das rechte Auge das so genannte Leitauge.
Die Sehne wird also möglichst nahe an dieses herangebracht.
Der Recurvebogen z.B. der Kodiak ist ein sehr schneller Bogen. Bedingt durch
die relativ starken Krümmungen bzw. Biegungen der Wurfarme wird die Sehne
am Ende des Schussvorgangs stark verkürzt und gewinnt dadurch zusätzliche
Energie, welche eine höhere Anfangsgeschwindigkeit des Pfeils zur Folge
hat.
Das Prinzip des Langbogens stützt sich auf die langen Wurfarme, diese beschleunigen
den Pfeil gleichmäßiger. Um auf eine ähnliche Weite bzw. Durchschlagkraft
zu kommen muss der Bogen stärker sein. Dies hat wiederum einen längeren
Wurfarm zur Folge, um die Belastung des Holzes zu kompensieren.
Fazit
Einen Langbogen zu Schießen ist eine Herausforderung. Die längeren
Wurfarme dienen zwar zusätzlich als Stabilisatoren, der Pfeil wird jedoch
über dem Knöchel des Zeigefingers geschossen und muss sich um den
Bogen herum winden, was etwas mehr Übung erfordert um gleichmäßig
ins Ziel zu treffen.
Man unterscheidet grundsätzlich 2 allgemeine Formen des Langbogens:
- C – Form
- D – Form
-
C- Form- Bögen biegen sich auf die gesamte Länge
des vorhandenen Materials, wobei sich der Griffbereich jedoch nur entsprechend
weniger biegen soll, um den Handshock möglichst gering zu halten.
Vorteil:
- Das Material (Holz) arbeitet auf der gesamten verfügbaren Länge
und wird dadurch weniger beansprucht.
- Die Kraftvereilung erfolgt gleichmäßig auf der gesamten Länge
des Bogenholzes
- Der Bogen wird dadurch haltbarer
- Das Zuggewicht kann höher gewählt werden
- Der Bogen kann sehr kurz gebaut werden
Nachteil:
- Die Griffpartie des Bogens arbeitet beim Abschuss immer mit, dadurch entsteht
ein größerer „Rückstoß“ des Bogens, welcher
aus das Handgelenk und den Schützen übertragen wird. (auch Handshock
genannt)
- Der Griff des Bogens ist verhältnismäßig klein im Durchmesser,
dadurch ist des Halten und gleichmäßige Auflegen des Pfeils schwieriger.
Tillerform: Halbkreis
D- Form Bögen haben einen starren Griffbereich Die Länge des Griffs hat Einfluss auf die Schusseigenschaft und der Verwendung des Bogens. Die Form des Griffstücks hat keinen Einfluss auf die Leistung des Bogens und kann, je nach Geschmack und Bedarf des Schützen gestaltet werden.
Bogenfenster (shelf): An bögen mit einem ausreichend massiven Griff kann
ein Bogenfenster eingebracht oder eine Pfeilauflage befestigt werden. Das Fenster
darf nicht über die Mittellinie hinausgehen und sollte sogar mindestens
3 mm von dieser entfernt enden. (Laut offizieller Vorschrift des Langbogens)
Vorteil:
- minimierter Handshock
- bessere Kontrolle des Bogens beim Abschuss
- der Bogen liegt besser in der Hand (je nach Griffform)
- es kann eine Pfeilauflage angebracht werden.
- Bedingt höhere Abschussgeschwindigkeit des Pfeils
Nachteil:
- die Wurfarme werden wesendlich mehr belastet
- beim Langbogen wird eine Mindestlänge vorausgesetzt. Diese „optimale“
Länge liegt zwischen 64“ und 70“.
Tillerform: Elypse
Bauform: C- Form- Bogen, D-Form- Bogen
Bauform: D-Form- Bogen
Bauform: D-Form- Bogen mit verhältnismäßig langem Griffbereich.ca. 20 – 25 cm
Bemerkung: sehr schneller Bogen für kurze und mittlere Entfernungen, sehr hohe Belastung der Wurfarme.
Bauform: D- Form- Bogen, C- Form- Bogen